Led-Lexikon

Unser LED Lexikon soll Ihnen dabei helfen die relevantesten Fragen zum Thema LED, deren Funktion, die Technologie und ihre Unterschiede kennen zu lernen.

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Die Farbtemperatur von Weißlicht

Die Farbtemperatur gibt den Farbeindruck bzw. die „Tönung“ des Lichts wieder. Als Grundlage für die Farbtemperatur wird die absolute Temperatur eines zum Glühen gebrachten schwarzen Körpers in der Einheit Kelvin [K] genommen. Eine herkömmliche Kerze z.B. hat eine sehr warme Lichtfarbe. Die Farbtemperatur beträgt ca. 1500 Kelvin. Eine herkömmliche Glühlampe mit einer Leistung von 40W hat beispielsweise eine Farbtemperatur von ca. 2800 K. Herkömmliche Halogenlampen haben eine Farbtemperatur von 3500 K. Je höher also in diesem Spektrum die Farbtemperatur ist, desto weißer wird das Licht. LED Lampen in der Lichtfarbe warm-weiß befinden sich daher größtenteils im Bereich von 2800k bis ca. 3500K. Angenehm weiße LED Lampen werden im Bereich von 3500 bis ca. 4500K angeboten. Diese Lichtfarbe ist sehr angenehm und eignet sich sehr gut als Ersatz für z.B. herkömmliche Halogenlampen. Das Licht der LED Lampen mit über 5500K wirken dagegen schon sehr kalt. Die Lichtfarbe geht leicht ins bläuliche über

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Der Farbwiedergabeindex CRI (Ra)

CRI steht als Abkürzung für Color Rendering Index und meint einen Farbwiedergabeindex. Mit der Farbwiedergabe bezeichnet man die Beziehung zwischen dem Farbreiz und dem Farbeindruck. Es handelt sich also um die Wiedergabe von Farben von Gegenständen, die mit verschiedenen Lichtquellen beleuchtet werden und dann bezüglich einer Referenzlichtquelle verglichen werden. Als Referenz dient zum einen ein schwarzer Strahler mit einer Farbtemperatur bis zu 5.000 Kelvin und zum anderen das Licht mit einem tageslichtähnlichen Spektrum über 5.000 Kelvin.

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Was ist der Kaltlichtspiegel?

Das Wort „Kaltlichtspiegel“ kennen einige wahrscheinlich in Zusammenhang mit einer Reflektor- Glühlampe. Reflektorlampen mit Kaltlichtspiegel sind eine Sonderausführung, da der Reflektor eine Verspiegelung besitzt, die im Wesentlichen nur sichtbare Strahlung bündelt, während Wärmestrahlung durch die Verspiegelung hindurchtreten kann. Dieses hat zur Folge, dass die Wärmestrahlung innerhalb des Lichtkegels um bis zu 75% geringer als bei herkömmlichen Reflektor-Glühlampen ist. Gerade dort wo wärmeempfindliche Objekte beleuchtet werden sollen (z.B. Lebensmittelauslagen, Schaufenster etc.), kommen Reflektorlampen mit Kaltlichtspiegel zum Einsatz.

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Wie hoch ist die Lebensdauer von Leuchtdioden?

Ein qualitativ hochwertiger LED-Chip hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 50.000 Betriebsstunden. Im Gegensatz dazu hat eine normale Glühlampe eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 1000 Stunden, eine Sparlampe ca. 5000 Stunden und eine Leuchtstoffröhre maximal 8.000 Brennstunden. Die Lichtabnahme der LED (durch Alterung) beträgt während des gesamten Zeitraums weniger als 10 %. In einer Büroumgebung mit einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 10 Stunden pro Tag hält die LED-Lampe 12 Jahre lang.

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Was ist Lichtstrom?

Der Lichtstrom wird in der Einheit Lumen [lm] angegeben und ist ein Maß für die von einer Lichtquelle insgesamt abgestrahlten Lichtleistung. Je höher dieser Wert einer Lampe ist, desto heller ist auch die Beleuchtung. Zum besseren Verständnis könnte man auch folgenden Vergleich nehmen: Die elektrische Leistung wird beispielsweise in Watt angeben. Die Lichtleistung dagegen wird in Lumen [lm] angegeben. Der Lichtstrom gibt also die gesamte Strahlungsleistung/Lichtleistung einer Lampe wieder. Der Lichtstrom ist aber nicht mit der Lichtausbeute zu vergleichen. Das Lumen ist eine auf die menschliche Wahrnehmung festgelegte und abgestimmte Einheit. Die physikalische Definition für das Lumen lautet: 1 Lumen ist gleich dem Lichtstrom, den eine punktförmige Lichtquelle mit der Lichtstärke 1cd nach allen Richtungen in den Raumwinkel 1 sr (Steradiant) aussendet. Eine Allgebrauchs-Glühlampe 40W erzeugt z.B. einen Lichtstrom von ca. 430 Lumen.

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Was bedeutet die Abkürzung LED?

Eine Leuchtdiode (kurz LED von englisch light-emitting diode, dt. Licht-emittierende Diode, auch Lumineszenz-Diode) ist ein Licht emittierendes Halbleiter-Bauelement, dessen elektrische Eigenschaften einer Diode entsprechen. Fließt durch die Diode elektrischer Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial und der Dotierung abhängigen Wellenlänge ab.

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Was ist der Unterschied zwischen Lux und Lumen?

Lumen ist die Einheit des Lichtstromes, d. h. der sichtbaren Energie, die von einer Lichtquelle pro Zeiteinheit ausgestrahlt wird. Ein Lumen entspricht dabei dem Strom, der unter einem feststehenden Einheitswinkel von einer Punktquelle mit der Lichtstärke von einem Candela gleichmäßig in den Raum ausgestrahlt wird.
Lux ist ist die Maßeinheit für Beleuchtungstärke. Anders ausgedrückt ist ein Lux = 1 Lumen pro m². – also Lichtstrom pro Fläche. Man könnte es evtl. mit „Helligkeit“ umschreiben.

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Welche Prüfzeichen haben welche Bedeutung?

CE, TÜV, VDE, RoHS diese Kennzeichnungen sind ein Qualitätskriterium:
CE – das ist das Kennzeichen, dass die Leuchtkörper gefahrlos in Europa verkauft werden dürfen. CE ist ein Muss. Das Zeichen kann theoretisch jede Firma an sich selber vergeben und durch eine externe Prüfanstalt (TÜV, SGS, VDE …) bestätigen lassen.

RoHS – das ist das Kennzeichen, dass keine gefährlichen und umweltschädlichen Stoffe eingesetzt werden.

TÜV – ist eigentlich eine Prüfanstalt, in der die CE Bedingungen geprüft werden. Das TÜV Zeichen besagt also, dass alle CE Normen wirklich eingehalten werden, und dass auch die Fertigungsfirma einem gehobenen Standard entspricht.

VDE – das ist ein freiwilliges Kennzeichen, das ähnlich ist dem TÜV Kennzeichen. Die Vergabe erfolgt vom VDE.

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